Die musikalische Reise vom Broadway zum Westend gelang Sängerinnen und Sängern. Sie sangen, tanzen und steppten im Flugzeug zu den Metropolen dieser Welt. Jeder Halt erzählt eine kleine Geschichte.
Sie besuchten New York, die Stadt, die niemals schläft. In Wien erwartete die Besucher ein Besuch im Wachsfigurenkabinett, das sich aber sehr lebendig präsentiert. In Buenos Aires machte die junge Evita mit heißen Rhythmen die Nachtclubs unsicher. In der Stadt der Liebe, Paris, traf ein junger Mann eine junge Tänzerin. Großbritannien ist nicht nur das Westend in London, auch Irland hatten viel Rhythmus zu bieten. Über Afrika ging dann die Reise heim. Es war ein besonderer Abend mit charmantem Text, viel Musik und begeisternder Performance.
Gratulation
Bei einer Aktion "Bücher für Kinderheime" konnte ich zahlreiche Firmen gewinnen. Ich freue mich auch, dass die Familie Friesacher mit dabei ist.
Vielen Dank
Am 9.2.2023 war die wunderbare Nicole zu Gast in meiner Sendung.
Es war der 24. April 1982, als die Musikwelt den Atem angehalten hatte. Eine junge Frau gewann mit ihren 17 Jahren, mit einem leisen Lied, „Ein bisschen Frieden“ den, wie er damals noch hieß Grand Prix Eurovision de la Chanson.
Es war der einzige Sieg für Deutschland mit einem deutschen Lied.
Mittlerweile hat sich bei diesem Wettbewerb vieles, leider nicht zum Guten geändert. Aber ihr Lied ist in Zeiten wie diesen, aktueller denn je.
Nicht zuletzt weil sie in ihrem Album, ich bin zurück auch das Lied auf Russisch singt.
Nicole ist eine bewundernswerte Frau vor dem Mann nur den Hut ziehen kann. Genauso, wie ihr Mann, der mir dieses Interview ermöglicht hat.
© Nikolaj Georgiew.
Das Musical „Rebecca”
Bereits 2006 wurde das Musical „Rebecca“ im Raimund Theater Wien uraufgeführt, nun ist es in einer modernisierten Version dorthin zurückgekehrt.
In „Rebecca“ lernt die schüchterne Hauptfigur den begehrten Witwer Maxim de Winter bei der Arbeit als Gesellschafterin in Monte Carlo kennen. Statt nach New York zurückzukehren, hält dieser nach einem Tag um ihre Hand an. So trifft sie als neue Mrs. de Winter auf dem Anwesen Manderley ein, wo noch die Schatten ihrer Vorgängerin Rebecca und Geschichten rund um ihren plötzlichen Tod lauern.
Das Buch zu Rebecca hat Michael Kunze geschrieben, die Musik von Sylvester Levay ist ein einzigartiger Genuss.
Tolle Besetzung in Wien:
Die Besetzung des Stücks hätte nicht besser sein können.
Die Hauptfigur entwickelt sich vom unschuldigen, naiven Mädchen nach einem Schicksalsschlag auf Manderley zur selbstbewussten Hausherrin. Nienke Latten spielt diese Rolle glaubhaft deutlich, wobei sie direkt mit starker, klarer Stimme sowie leichten Akzent.
Max Niemayer ist als ‚Maxim de Winter‘ charmant und seine Mimik zeigen deutlich, dass er ein Geheimnis in sich trägt.
Die Haushälterin ‚Mrs. Danvers‘ ist der alten Mrs. De Winter treu ergeben wie Willemijn Verkaik in ihrem ersten Auftritt stimmgewaltig. Ihre Rolle spielt sie grandios und erzeugt im richtigem Moment Gänsehaut. So gibt sie sich melancholisch und in Erinnerung an Rebecca überschwänglich emotional. So hinterlässt sie nachhaltig Eindruck und setzt stellenweise auch gekonnte Pointen.
Grandios spielt auch Ana Milva Gommes Mrs. Van Hopper und bringt das Publikum gekonnt mit ihrem komödianitischem Talent zum Lachen.
Das ganze Ensemble ist von unterschiedlichsten Persönlichkeiten geprägt und die Besetzung ist gelungen.
Die Neuinszenierung im Raimund Theater:
Francesca Zambello inszeniert die Geschichte nach Daphne du Maurier als romantisches Drama. „Rebecca“ ist kurzweilig. Bühnenbild und Effekte sind einzigartig. Als Zuschauer ist man gefesselt und glaubt mitten in dieser Geschichte zu sein. Die Künstler agieren in modernisierten, farbintensiven, aber weiterhin zeitgemäß wirkenden Kostümen von Birgit Hutter.
Und das Licht das Licht von Mark McCullough versetzte alle in die besondere Stimmung.
Gratulation zu diesem einzigartigem Stück.
Ich habe selten ein so tolles Theaterstück gesehen, wie in der Komödie im Bayerischen Hof. Leslie Malton, Felix von Manteuffel und Jonas Minthe glänzten in ihren Rollen und brachten das Publikum zum Schmunzeln. Und so zeigte man, dass ein Stück mit nur 3 Hauptdarstellern unterhaltsam sein kann.
Das Publikum dankte mit viel Applaus und ich werde mich noch gerne an diesen Abend zurückerinnern.
Nadja Tiller hatte mit ihrem Mann 2009 als Patin im Buch "Phantasie der Träume" mitgemacht und die Projekte somit unterstützt.
Ich bedauere ihren Tod, werde sie und ihren Mann in wertvoller Erinnerung behalten.
Eine grandios geschmückte Oper, tolle Frauen in schönen Kleidern, ein Frühstück im Marmorsaal vom Sacher, ein Wiener Walzer und gute Stimmung, so könnte man den Opernball 2023 in Kurzform zusammenfassen. Besonders habe ich mich gefreut Silvia Schneider (ORF) dort auch zu treffen.
Auch der Absacker im Sacher nach dem Opernball und das traditionelle Würstl am Würstlstand an der Oper durfte natürlich auch nicht fehlen.
Sie ist bekannt als die "BenimmGräfin" und erzählte ich meiner Radiosendung darüber, was man am Opernball darf oder nicht.
Neben der Kleiderordnung gibt es noch Einiges, das man wissen sollte, wenn man diesen Ball besucht. Eines stellte sie jedoch klar, der Umgang mit den Menschen, die dort arbeiten, der sollte doch freundlich sein.
Es wird eine interessantes Interview werden.
Ein Oscar für Emily in der Komödie im Bayerischen Hof
Ein Theaterstück das in Herz geht
Die Komödie im Bayerischen Hof ist bekannt für tolle Theaterstücke. Bis 26.2. ist dort das Theaterstück von Folker Bohnet und Alexander Alexy
mit der grandiosen Leslie Malton, Felix von Manteuffel und Jonas Minthe zu sehen. Die Regisseure Leonhard Koppelmann und Peter Jordan sind ebenfalls Garant für das Gelingen diese beeindruckenden Stückes.
Schon zu Beginn muss man schmunzeln, wenn man Emily und Henry, zwei alternde Schauspieler, die seit 45 Jahren verheiratet sind auf der Bühne erlebt. In ihrem bescheidenen Vorort-Apartment bereiten sie sich auf die Nacht der Nächte vor: Es ist Oscar-Preisverleihung, und beide hoffen endlich auf die angemessene Würdigung ihres Lebenswerks. Entsprechend nervös bringen sie den Tag irgendwie hinter sich. Sie schwelgen in Erinnerungen, zitieren Shakespeare und Goethe und diskutieren über angemessene Garderobe. Als endlich Jeff auftaucht, der junge Mann vom „mobilen Lunchservice“, haben die beiden endlich das Publikum, das sie so sehr brauchen. Doch Jeff deckt mit seinen hartnäckigen Fragen nach dem Sohn des Paares eine Lebenslüge auf. Denn ihr Sohn Bill ist weder Arzt, wie Emily behauptet, noch Anwalt, wie Henry Jeff glauben machen will, sondern starb vor Jahren an einer Überdosis. Was Emily und Henry nicht wissen: Bill hinterließ einen Sohn, ihren Enkel.
So werden die beiden eingeholt von der bitteren Realität und plötzlich ist alles ganz anders. Dennoch bleibt es ein heiteres Stück, wo man einen voyeuristischer Blick in das Seelenleben eines alten Hollywoodpaares, das ganz in der glanzvollen Vergangenheit lebt und nun mit der Realität des Lebens konfrontiert wird.
Das Schauspielerehepaar Leslie Malton und Felix von Manteuffel spielen sich auf der Bühne die Bälle zu und Jonas Minthe ist überzeugend. Am Schluss dankt es das Publikum mit viel Applaus. Die Komödie im Bayerischen Hof weiß einfach, wie es geht.
Foto: Thomas Räse
Ein Oscar für Emily in der Komödie im Bayerischen Hof
Ein Theaterstück das in Herz geht
Die Komödie im Bayerischen Hof ist bekannt für tolle Theaterstücke. Bis 26.2. ist dort das Theaterstück von Folker Bohnet und Alexander Alexy
mit der grandiosen Leslie Malton, Felix von Manteuffel und Jonas Minthe zu sehen. Die Regisseure Leonhard Koppelmann und Peter Jordan sind ebenfalls Garant für das Gelingen diese beeindruckenden Stückes.
Schon zu Beginn muss man schmunzeln, wenn man Emily und Henry, zwei alternde Schauspieler, sind seit 45 Jahren verheiratet sind auf der Bühne erlebt. In ihrem bescheidenen Vorort-Apartment bereiten sie sich auf die Nacht der Nächte vor: Es ist Oscar-Preisverleihung, und beide hoffen endlich auf die angemessene Würdigung ihres Lebenswerks. Entsprechend nervös bringen sie den Tag irgendwie hinter sich. Sie schwelgen in Erinnerungen, zitieren Shakespeare und Goethe und diskutieren über angemessene Garderobe. Als endlich Jeff auftaucht, der junge Mann vom „mobilen Lunchservice“, haben die beiden endlich das Publikum, das sie so sehr brauchen. Doch Jeff deckt mit seinen hartnäckigen Fragen nach dem Sohn des Paares eine Lebenslüge auf. Denn ihr Sohn Bill ist weder Arzt, wie Emily behauptet, noch Anwalt, wie Henry Jeff glauben machen will, sondern starb vor Jahren an einer Überdosis. Was Emily und Henry nicht wissen: Bill hinterließ einen Sohn, ihren Enkel.
So werden die beiden eingeholt von der bitteren Realität und plötzlich ist alles ganz anders. Dennoch bleibt es ein heiteres Stück, wo man einen voyeuristischer Blick in das Seelenleben eines alten Hollywoodpaares, das ganz in der glanzvollen Vergangenheit – oder vielmehr dem Traumbild dieser Vergangenheit – lebt.
Das Schauspielerehepaar Leslie Malton und Felix von Manteuffel und auch Jonas Minthe spielen ihre Rollen überzeugend und am Schluss dankt es das Publikum mit viel Applaus.